Unser Alltag wird zunehmend stressiger und damit anstrengender. Es fällt schwer, die Erwartungen abzuschütteln und sich der Tiefenentspannung hinzugeben. Daher verwundert es nicht, dass sich zahlreiche Menschen nach einer Abwechslung, die ihnen echte Erholung bietet, sehnen. Eine gute Wahl stellt ein Urlaub in Ungarn dar. Das Land beeindruckt nicht nur mit kulturreichen Städten, malerischen Dörfern und einer idyllischen Landschaft, sondern kann auch mit ein paar der schönsten Thermalbäder Europas aufwarten.

Ungarn – das Land der Thermalquellen

Die ungarische Thermalwasserressource gehört zu einer Besonderheit der Hydrographie des Landes. Sie ist weltweit in Bezug auf Quantität und Qualität mehr als außergewöhnlich. Aufgrund dieser besonderen Bedingungen sind Thermalquellen in beeindruckender Anzahl vorhanden: Über das gesamte ungarische Staatsgebiet erstrecken sich 1.200 Thermalquellen. 350 von ihnen sind staatlich anerkannte Heilwässer, die die Besucher entspannen und zu ihrer Gesundheit beitragen.

Die Geschichte Ungarns ist eng mit diesen Heilquellen verbunden. Die Thermalbäder entwickelten sich in Ungarn in einer über hundertjährigen Tradition. Für viele Touristen gehören sie zu den Highlights während der Urlaubsreise. Allein in der Hauptstadt Budapest erheben sich mehrere palastartige Bäder, die Gäste aufgrund der einzigartigen Architektur in ihren Bann ziehen. In Budapest blieb die spezielle Badekultur der Türken erhalten. Doch nicht nur die majestätisch erbauten Thermalbäder laden zum Staunen ein. In Ungarn befindet sich auch der weltweit größte natürliche Thermalsee, in dessen warmen Wasser bereits die alten Römer entspannen konnten.

Der grösste Thermalsee in Europa ist in Hévíz

Was macht das Thermalwasser in Ungarns Heilbädern so besonders?

Die Thermalbäder in Ungarn werden nicht nur aufgrund ihrer architektonischen Schönheit gern aufgesucht. Das Thermenwasser enthält eine hohe Konzentration wertvoller Mineralien. Mit einer Thermalkur in Ungarn können Gäste ihre Seele baumeln lassen und profitieren gleichzeitig von einer heilenden, schmerzlindernden Wirkung. Das natürliche, mineralisierte Grundwasser gilt ab einer Temperatur von 30 Grad Celsius als Thermalwasser. Zum Vergleich: in anderen europäischen Ländern liegt die minimale Temperatur bei 20 Grad Celsius.

Übrigens: Der Begriff „Heilwasser“ ist nur dem Wasser, dessen heilende Wirkung medizinisch nachgewiesen werden konnte, vorbehalten.

Aufgrund der einzigartigen balneologischen Merkmale Ungarns verfügt das Land über ein reiches Angebot an Mineral- und medizinischem Thermalwasser. Neben Ländern wie Island, Japan oder Frankreich finden sich in der Region die größten Thermalwasserreserven weltweit. Dabei ist das Heilwasser hinsichtlich der medizinischen Wirkung außergewöhnlich: In keinem anderen Land gibt es eine so hohe Anzahl hochwertiger Thermal- und Heilwasser, die sich zur Behandlung und Vorbeugung zahlreicher Erkrankungen und Beschwerden eignen.

Zu den berühmtesten Thermalbädern in Ungarn gehört Hajdúszoboszló, die Stadt der Wunderquellen. Der riesige Badekomplex bietet zahlreiche Möglichkeiten für Entspannung und Erholung. Das angenehm temperierte Wasser übt seine wohltuende Wirkung besonders auf Rheumapatienten aus.

Hungarospa in Hajdúszoboszló – der größte Spa-Komplex in Europa

Zwei ebenfalls sehr beliebte Heilquellen sprudeln unter dem Erdboden von Bad Sárvár. Die malerische Stadt lockt mit ihrem prächtigen Schloss und dem majestätischen Königsgarten Besucher aus aller Welt an.

Thermal Heilbad Sarvar

Natürlich darf bei der Suche nach den schönsten Thermalbädern Ungarns nicht die Hauptstadt Budapest außer Acht gelassen werden. Hier befinden sich über 100 heiße Quellen, darunter das Széchenyi Bad. Es gehört zu den größten und schönsten Thermen in Europa.

Das Szechenyi Thermalbad in Budapest

Wogegen hilft das Thermalwasser in Ungarns Quellen?

Ein Besuch der Thermalbäder in Ungarn ist nicht nur der Entspannung förderlich. Das Quellwasser stimuliert und regeneriert den gesamten Körper. Es wirkt aufgrund seiner Zusammensetzung belebend und kann Schmerzen entgegenwirken. Durch die angenehme Temperatur dringt die Wärme tief in Muskeln und Gelenke ein, lockert sie und sorgt für Tiefenentspannung. Abhängig von der Region und der Thermalquelle schwanken die Konzentrationen der Mineralien und Inhaltsstoffe. Der Torfschlamm im Thermalsee Heviz eignet sich aufgrund seines hohen Mineralstoffgehalts beispielsweise für die Behandlung von:

  • Osteoporose,
  • Rheuma oder
  • Muskelbeschwerden.

In anderen Heilbädern des Landes lindert das Wasser Hautprobleme oder entzündliche Erkrankungen. Jedoch eignet sich eine Thermalkur nicht nur für Menschen mit chronischen Schmerzen oder Krankheiten. Ihre belebende Wirkung ist für alle, die im Alltag unter Stress leiden und ihre Seele baumeln lassen wollen, eine echte Empfehlung.

Übrigens: Wusstest Du, dass Du Dir die Wirkung des ungarischen Thermalwassers auch zu Dir nach Hause holen kannst? Die Produkte in unserem Onlineshop machen es möglich. Zum Beispiel das wohltuende Schwefelbad Sulfivit oder zahlreiche Thermalwasser Cremes.