Rheumatherapie: 7 verschiedene Therapien

7 verschiedene Rheumatherapien: Von Medikamenten bis zu natürlichen Methoden

Die Entwicklung einer Rheumatherapie kann schwierig sein, da die Symptome unterschiedlich auftreten und die verwendeten Behandlungsmethoden verschiedene Wirkungen haben können. Es gibt viele Behandlungsmethoden, deren richtige Kombination individuell angepasst werden kann, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Im Idealfall kann sogar Symptomfreiheit erreicht werden. Schauen wir uns die 7 verschiedenen Rheumatherapien an!

Rheumatherapie: Behandlung oder Heilung?

Rheumatoide Arthritis lässt sich nach unserem heutigen Wissen leider nicht heilen, was bei Autoimmunerkrankungen oft der Fall ist. Das Ziel der Rheumatherapie ist daher die Linderung der Symptome, das Erlernen des Umgangs mit der Krankheit und die Verringerung von Gelenkschäden.

Rheumatoide Arthritis verursacht bleibende Deformationen, wenn du sie nicht behandelst. Deshalb solltest du schon bei den ersten Symptomen einen Arzt aufsuchen. Zögere nicht!

Was ist rheumatoide Arthritis?

Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine sogenannte systemische Autoimmunerkrankung, die mit entzündlichen Veränderungen der Gelenke einhergeht. Systemisch bedeutet, dass der gesamte Körper betroffen ist, nicht nur lokal. Autoimmun bedeutet, dass das Immunsystem des Körpers die eigenen Gewebe angreift, und die Wissenschaft kennt die genaue Ursache dafür noch nicht.

Dieser Prozess führt zu Entzündungen und Gelenkschäden, die Bewegungsbeschränkungen, Schmerzen und Steifheit verursachen können.

Rheuma betrifft etwa 3 Prozent der Bevölkerung, tritt häufiger bei Frauen auf und beginnt typischerweise um das 40. Lebensjahr. Es zeigt auch familiäre Häufungen.

Rheumatherapie

Die Rheumatherapie orientiert sich daran, wie dein Körper auf die verschiedenen Behandlungsmethoden reagiert. Wenn schon eine mildere Rheumatherapie gute Ergebnisse bringt, brauchst du keine drastischeren Maßnahmen. Wenn du jedoch zu Beginn der Therapie keine Besserung bemerkst, benötigst du stärkere Medikamente und Behandlungen.

  1. Methoden der Rheumatherapie:
  1. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)
  2. Steroidale Entzündungshemmer und Immunsuppressiva
  3. Basistherapie
  4. Biologische Therapie
  5. Entlastung von geschwollenen Gelenken
  6. Physiotherapie
  7. Ergänzende Behandlungen zur Rheumatherapie

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)

Diese lindern Schmerzen und Schwellungen, können aber langfristig Nebenwirkungen wie Magengeschwüre verursachen.

Steroidale Entzündungshemmer und Immunsuppressiva

Steroide, also Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, sind ebenfalls wirksam in der Rheumatherapie, da sie den Autoimmunprozess und damit die Entzündung reduzieren

Diese Medikamente erfordern in der Regel eine langfristige Behandlung, können jedoch Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Störungen, Leberschäden und Knochenschwund verursachen.

Basistherapie

Wenn nichtsteroidale Entzündungshemmer nicht wirken, kommt die Basistherapie zum Einsatz. Die dabei verwendeten Medikamente beeinflussen das Immunsystem und wirken langfristig. Ihre Anwendung verlangsamt den gesamten Krankheitsverlauf.

Biologische Therapie, Rheumatherapie

Wenn nichtsteroidale Medikamente nicht ausreichen und die Basistherapie nach drei Monaten keine Besserung bringt, kann die biologische Therapie gezielter den Autoimmunprozess behandeln. Diese Medikamente greifen die entzündeten Zellen an, verhindern die Aktivierung der Immunzellen und die Produktion von Autoantikörpern.

Die biologische Therapie bedeutet eine Heilbehandlung mit Stoffen, die aus lebenden Organismen stammen (z.B. Zellen, Proteine). Die sogenannten biologischen krankheitsmodifizierenden Arzneimittel (biological DMARDs, bDMARDs) sind beispielsweise hochwirksame, großmolekulare, proteinbasierte Präparate, die zur Behandlung rheumatologischer Erkrankungen eingesetzt werden.

Biologische Wirkstoffe werden unter Laborbedingungen aus lebenden Organismen hergestellt oder extrahiert (mittels gentechnologischer Methoden).

Ihr Vorteil liegt darin, dass sie im Gegensatz zu Immunsuppressiva nur die geschädigten Zellen angreifen und nicht das gesamte Immunsystem.

Die biologische Therapie ist eine neuere Methode in der Rheumatherapie, die vor allem in Rheumazentren angewendet wird. Sie befindet sich teilweise noch in der experimentellen Phase, könnte aber die zukünftige Behandlungsweise sein.

Entlastung von geschwollenen Gelenken

Das angesammelte Flüssigkeit kann so starke Schmerzen verursachen, dass die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt wird. Daher muss die Flüssigkeit abgelassen werden.

Wenn dies kontinuierlich notwendig ist, stellt es eine Infektionsgefahr dar. In schweren Fällen werden die Zellen, die die pathologische Flüssigkeit produzieren, aus den Gelenken entfernt.

Physiotherapie

Durch Schmerzen können die Bewegungen der Gelenke eingeschränkt werden, was zu Zwangshaltungen führen kann, beispielsweise am Ellbogen oder Knie. Diese Gelenke müssen gedehnt und bewegt werden. Schwerer erkrankte Patienten benötigen möglicherweise Hilfsmittel.

Ergänzende Behandlungen zur Rheumatherapie

Zur Rheumatherapie gehören auch verschiedene natürliche Behandlungen, wie zum Beispiel:

  1. Physiotherapie
  2. Thermalbäder
  3. Schwimmen
  4. Massage
  5. Gesunde Ernährung und ausreichende Vitamin-D-Zufuhr
  6. Rauchstopp

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