Hier ein stechender Schmerz und dort ein unangenehmes Ziehen – Gelenkschmerzen können unangenehm sein und dabei den Alltag extrem belasten. Der einfachste Weg wäre natürlich die Einnahme verschiedener Schmerzmittel. Allerdings können diese langfristige Schädigungen herbeiführen und bekämpfen niemals die Schmerzursache. Um eine erste unbedenkliche Linderung zu erreichen, können Hausmittel Abhilfe schaffen. Sie sind in jedem Haushalt zu finden und auch dementsprechend einfach in der Herstellung.

Gelenkentzündung: Hausmittel im Überblick

Quarkwickel gegen den Schmerz

Quark darf in keinem Kühlschrank fehlen, ist ein wahrer Tausendsassa und eben auch wirksam gegen Entzündungen und Schwellungen. Er ist am effektivsten in Form von Quarkwickeln einsetzbar. Der entscheidende Wirkstoff ist in diesem Fall das im Quark enthaltene Kasein.

Anwendung
Den Quark (am besten eignet sich übrigens Magerquark) streicht man etwa einen Zentimeter breit auf ein Tuch. Das Tuch wird dann auf die betroffene Stelle gelegt und sollte etwa 15 Minuten einwirken. Danach sind die Quarkwickel wieder zu entfernen. Die Quarkwickel-Behandlung kann je nach Bedarf täglich wiederholt werden.

Kurkuma – die asiatische Wunderwaffe

Kurkuma ist mittlerweile aus den Gewürzregalen nicht mehr wegzudenken und das hat auch seinen Grund: Es enthält den Wirkstoff Curcumin. Dieser ist besonders wirksam bei Gelenkschmerzen. Curcumin vereint antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Mittlerweile wurden in Kurkuma ähnliche Wirkungsweisen wie die von Ibuprofen nachgewiesen.

Anwendung
Ein Teelöffel Kurkuma wird mit Honig und Mandelmilch angerührt. Diese Mischung ist jeden Tag zu trinken – am besten mehrere Tage hintereinander.

Brennnesseltee – Energiequelle aus dem Garten

Die Brennnessel ist ein echtes Multitalent und wird bereits seit Jahrtausenden zur Linderung von Gelenkbeschwerden eingesetzt. Sie

 

Anwendung
Aufzukochen sind etwa 1,5 g Brennesselkraut mit 250 ml Wasser. Danach wird der zugedeckte Topf vom Herd genommen und etwa zehn Minuten stehengelassen. Man filtert das Kraut und kann im Anschluss den Brennesseltee genießen. Im Optimalfall trinkt man fünf Tassen täglich.

Tritt bei den Hausmitteln keine Besserung ein, empfiehlt es sich, dringend einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann entsprechende weiterführende Behandlungsmaßnahmen aufzeigen.